"Die schönsten Geschichten beginnen damit, dass jemand auszieht auf der Suche nach seinem Glück."
Ja, gestern war St. Patricks Day! In Deutschland bekommt da ja immer nicht so mit. DER irische Feiertag. Und mit "Feier"tag, meine ich Feiertag. Es ist hier zwar kein freier Tag, aber das hält die Schotten nicht davon ab zu feiern. Feiern meint in dme Falle auch, dass es nicht erst abends losgeht. In meinem Lieblings-Pub, dem "Bobbin", gab es das Angebot bis um 12 ein irisches Frühstück und ein Guiness zu bekommen. Ja, richtig irisch. Da ich an dem Tag nur ein Seminar von 10 bis 11 hatte, haben ich mich auch tatsächlich mit ein paar Freunden dort getroffen. Und ja, wir haben um 11 unser erstes Bier des Tages zu uns genommen. Zusätzlich haben viele Dozenten, die in der Gewerkschaft sind, gestern gestreikt, weshalb einige Veranstaltungen ausgefallen sind. Deshalb war es sowieso ein ziemlicher entspannter Tag. Ich habe dann gegen 2 festgestellt, dass ich doch noch was für meinen essay machen muss, der nächste Woche dran ist und bin heim. Andere sind im Bobbin geblieben bis wir abends Volleyball-Training hatten. Und ja, das Training war vor allem lustig :D Eigentlich wollten wir abends zu einem Ceilidh in die Stadt, aber da war fast niemand, also sind wir (noch) ein Guiness (oder zwei) trinken gegangen. Es war also ein äußerst spaßiger Tag. Macht euch aber keine Sorgen: Ich werde nicht zum Alkoholiker. Normalerweise trinke ich morgens um 11 kein Bier....
Am Mittwoch abend hat die Deutsche Theatergruppe ein stück aufgeführt: "Die Unbekannte aus der Seine". Und weil Antje und ich in der German Society sind, wurden wir kräftig eingeladen und haben uns das angeschaut. Sehr faszinierend, insbesondere da fast alle der Darsteller Briten waren, die Deutsch studieren. Ich fand es sehr beeindruckend, wie gut sie das Stück in einer Fremdsprache für sie gespielt haben. Eigentlich recht schnulzig, aber auch traurig. Und dann haben sie wirklich auch lustige Stellen eingebaut. Also, von allem etwas und äußerst unterhaltsam.
Nur noch eine Woche, dann sind Ferien. Oh, man die Zeit geht so schnell rum. Ich kann es kaum glauben. nach den ferien, sind es nur noch 2 Monate. Ich habe überlegt, was ich mache. Ob ich allein irgendwo hin fahre oder mich mit jemandem zusammentue. Hab jetzt entschieden, dass ich mit der International Society auf einen einwöchigen Trip fahre. Das Programm klang wirklich toll. Und es werden einfach knapp 40 internationale Studenten auf einem Haufen sein, was heißt, dass es sicher rehct lustig wird. Ich hatte auch tatäschlich das Glück, dass ich die letzte Karte bekommen habe. Das war echt knapp. Meine Mitbewohnerin hat ihre Anfrage nur eine halbe Stunde später geschickt und war dann die erste auf der Warteliste, hat aber zum Glück dann die aller-allerletzte Karte bekommen, als jemand abgesprungen ist. In den zwei Wochen danach werde ich mal noch schauen, was so wird.
Ich habe heute ein Mail von einer der Lehrerin an der Internationalen Schule bekommen, an der ich bis Januar mein Praktikum gemacht habe. Ich habe mich darüber so unendlich gefreut. Es ist was sehr besonderes für mich, dass ich dort in so guter Erinnerung bin, weil doch sehr viele Praktikanten jedes Jahr dort durch gehen.
Und als allerletzte Neuigkeit: Ich werde voraussichtlich ab April in der Band der Gemeinde, in der ich hier bin, singen. Zumindest hat sich die Band sehr über meine Anfrage gefreut. Ich kenne zwar höchstens jedes zehnte Lied, aber da werde ich hoffentlich schnell reinkommen. Freu mich schon ganz sehr darauf!
Also: im großen und Ganzen viele Dinge, auf die ich mich freuen kann. Ich hoffe, euer Wetter ist genauso sonnig und frühlingshaft, wie hier zur Zeit. Ganz viele Grüße und Küsse nach Hause...